Verfahrensregeln

Verfahrensregeln von The Family International

Verfahrensregel I:
Neue Mitglieder

Artikel 1

Jeder, der ein Mitglieder von The Family International werden möchte, sollte

  1. Jesus Christus als seinen persönlichen Retter annehmen.
  2. 18 Jahre alt oder älter sein 
     a. Ist jemand 16 oder 17 Jahre alt und möchte Mitglied von The Family International werden, kann er oder sie das mit der Zustimmung mindestens eines Elternteils.
  3. Die Leseliste für angehende TFI-Mitglieder vollständig gelesen haben, um ein grundsätzliches Verständnis von The Family International, ihrer Grundziele, Grundwerte, Glaubensgrundlagen, Mitgliedschaft und Geschichte zu gewinnen.
  4. Die Charta von The Family International lesen und seine Verantwortung als Mitglied akzeptieren, wie sie in „Kapitel II: Mitgliedschaft, Artikel 4-5“ zum Ausdruck kommt.
  5. Ein Mitgliedskonto bei http://members.tfionline.com beantragen.

Verfahrensregel II:
Missionarische Werke der TFI-Mitglieder

Artikel 1

Ein Mitglied, das ein neues TFI Mitglieder Programm/Projekt beginnt:

  1. Bestimmt und artikuliert die grundsätzlichen Ziele und Arbeitsweise seines missionarischen Werkes.
  2. Verpflichtet sich, den „Professionellen Standard für TFI-Mitglieder Werke“ einzuhalten.
  3. Bemüht sich, sein missionarisches Werk nach den Grundsätzen auszurichten, wie sie in den TFI-Grundwerten und der Mission zum Ausdruck kommt. Plant jemand ein missionarisches TFI-Werk in einem restringierten Land, muss das Mitglied auf die Billigung der regionalen Hirten warten, bevor es fortfahren kann.
  4. Plant ein Mitglied ein neues missionarisches Werk in einem Land, das beachtliche religiöse Einschränkungen aufweist, oder wo es für Christen politisch gefährlich ist missionarisch tätig zu sein, wird ausdrücklich vorgeschlagen, dass das Mitglied sich ausgiebig erkundigt und sich mit seinem Konsulat über Sicherheitsrichtlinien berät und oder andere kontaktiert, die Werke in diesem Land haben, und sich von diesen landesspezifischen Rat einholt, bevor es weitermacht.

Artikel 2

Wenn eines TFI-Mitglieds missionarische Aktivitäten sich im Widerspruch zur The Family International Charta befinden, kann im Einklang mit den Verfahrensregeln III: Aberkennung der TFI Mitgliedschaft in den „Verfahrensregeln von The Family International“ das Verfahren zu Aberkennung der Mitgliedschaft eingeleitet werden.

Verfahrensregel III:
Aberkennung der TFI-Mitgliedschaft.

Artikel 1

Einem Mitglied kann seine Mitgliedschaft aberkannt werden und es verliert damit die Mitgliedschaft, Services und den Zugang zu Webseite nur für Mitglieder, für eines der Vergehen, die im „Kapitel II: Mitgliedschaft, Artikel 9“ der Charta von The Family International aufgeführt werden.

Artikel 2

Um den Vorgang der Aberkennung der TFI-Mitgliedschaft einzuleiten, muss dem Mitglied, dessen Handeln infrage gestellt ist auf den Gegenstand der Bedenken aufmerksam machen.

  1. Wenn die Angelegenheit nicht innerhalb eines angemessenen Zeitraums beigelegt werden konnte, sollte das Mitglied, das den Vorgang initiiert hat, sich noch einmal mit dem fraglichen Mitglied in Verbindung setzen, um den Gegenstand der Bedenken zu erläutern und gleichzeitig darauf hinweisen, dass diese Kommunikation den Vorgang zur Aberkennung der Mitgliedschaft einleitet.
    a.TFI behält sich das Recht vor, das Mitgliedskonto eines zu überprüfenden Mitglieds vorübergehend zu schließen, wenn die Schwere des Vergehens dieses Vorgehen rechtfertigt, um die Privatsphäre der Mitglieder der Online Gemeinschaft zu schützen.
  2. Wenn die Angelegenheit nicht in einer angemessenen Zeit gelöst werden konnte, sollte das initiierende Mitglied zwei andere Mitglieder, auf dieses Verhalten hinweisen, die davon Kenntnis haben.
    a. Wenn die anderen Mitglieder zustimmen, dass das Verhalten Grund genug ist, die Mitgliedschaft zu widerrufen, sollten sie mit dem fraglichen Mitglied kommunizieren und das umstrittene Verhalten ansprechen.
    b. In einem Fall, in dem das federführende Gremium die Aberkennung iniziiert, berät es sich mit seinen Ratgebern.
  3. Wenn die Angelegenheit nach angemessener Zeit immer noch nicht behoben ist, sollte von den Mitgliedern, die diese Empfehlung aussprechen, das Formblatt „Empfehlung zur Aufhebung der Mitgliedschaft“ ausgefüllt werden. Diese Empfehlung, zusammen mit einer Bestätigung, dass zwischen den Parteien nach Artikel 2.1-2 kommuniziert worden ist, sollte an das zuständigen federführende Gremium geschickte werden, der Kopien davon an das fragliche Mitglied schickt.
    a. Das fragliche Mitglied kann innerhalb von 30 Tagen seine Position vor dem federführenden Gremium seine Position verteidigen und Empfehlungsschreiben zu seiner Entlastung vorbringen. Das federführende Gremium schickt Kopien an alle Beteiligten.
  4. Nach dem der Fall begutachtet wurde, wird das federführende Gremium entscheiden, ob der Fall eine Aberkennung der Mitgliedschaft rechtfertig.
    a. Wenn das federführende Gremium feststellt, dass der Fall die Aberkennung der Mitgliedschaft nicht rechtfertig, ist der Fall damit offiziell abgeschlossen.
    b. Wenn das federführende Gremium feststellt, dass der Fall die Aberkennung der Mitgliedschaft rechtfertigt, muss es mit seinem Berater kommunizieren und dabei alle den Fall betreffenden Dokumente weiterreichen.
    c. Wenn nach Begutachten des Falles der Berater damit übereinstimmt, dass die Aberkennung der Mitgliedschaft gerechtfertigt ist, ist die Entscheidung der Aberkennung der Mitgliedschaft einer Person endgültig.
    d. Wenn der verantwortliche regionale Pastor feststellt, dass der Fall die Aberkennung der Mitgliedschaft nicht rechtfertig, ist der Fall damit offiziell abgeschlossen.
  5. Das Ergebnis der Entscheidung und ein erklärender Brief, der die Entscheidung begründet, wir vom federführenden Gremium an die direkt Betroffenen geschickt werden.

Artikel 3

Ein Mitglied, das seine Mitgliedschaft verloren hat, ist berechtigt sie wieder zu erlangen, wenn der Tatbestand, für den die Person seine Mitgliedschaft verloren hat, sich nicht mehr erfüllt und es wird vom federführenden Gremium berechtigt erachtet wird seine Mitgliedschaft wieder erlangen zu können.-

  1. Der Anwärter muss einen Antrag auf Wiederherstellung mit Referenzen von zwei Personen einreichen, die sich für seinen Wandel verbürgen oder seine Abkehr von dem, was den Verlust der Mitgliedschaft verursachte. 
    a.Diejenigen, welche die Referenzen einreichen, sollten sich der Gründe für den Verlust der Mitgliedschaft bewusst sein und auch ihre Beziehung zu der beantragenden Person erklären.
  2. Wenn das federführende Gremium feststellt, dass der Antragsteller, wieder Anrecht auf Mitgliedschaft hat, wird sie ihm wieder bewilligt.
  3. Wenn das federführende Gremium feststellt, dass der Antragsteller, kein erneutes Anrecht auf Mitgliedschaft hat, muss es sich mit seinem Begutachter kommunizieren und alle den Fall betreffenden Dokumente ab ihn weiterreichen.
  4. Wenn nach Begutachten des Falles der Berater damit übereinstimmt, dass die Aberkennung der Mitgliedschaft gerechtfertigt ist, ist die Entscheidung der Aberkennung der Mitgliedschaft einer Person endgültig.
  5. Wenn der Begutachter nicht der Meinung ist, dass der Anwärter nicht berechtigt sei, seine Mitgliedschaft wiederzuerlangen, wird sein Antrag zugelassen.
  6. Das Ergebnis der Entscheidung und ein die Entscheidung erklärender Brief wird vom federführenden Gremium an den Antragsteller geschickt werden. 

Verfahrensregel IV:
Exkommunikation.

Artikel 1

Ein Mitglied wird Exkommuniziert, und verliert damit auf Dauer seine Mitgliedschaft und Anrecht auf Services, einschließlich seines Zugangs auf die nur für Mitgliedern vorbehaltenen Webseiten, seine Teilnahme an gemeinsamen Events und TFI Versammlungen für Vergehen, die in der Charta II: Mitgliedschaft, Artikel 10 in der Charta von The Family International erwähnt werden.

Artikel 2

Um das Verfahren der Exkommunikation eines Mitglieds in die Wege zu leiten:

  1. Begründete Beweise, die die Anschuldigung bekräftigen, müssen an das federführende Gremium eingereicht werden, um bestimmen zu können, ob die Tat eine Exkommunikation rechtfertigt. Stichhaltige Beweise sind unter anderem, dass der Beschuldigte vom Gesetz her schuldig gesprochen wurde; er die Tat zugegeben hat; handfeste Beweise oder Zeugenaussagen vorliegen.
  2. Das federführende Gremium kann, wenn es das für angebracht hält, die Anschuldigungen noch eingehender untersuchen.
  3. Wenn vom federführenden Gremium und seinem Berater festgestellt wird, dass die Beweislage eindeutig ist, wird die Person exkommuniziert, und der Fall wird offiziell geschlossen.
  4. Wenn festgestellt wird, dass die Beweislage unzureichend ist, wird die Person nicht exkommuniziert und der Fall wird offiziell geschlossen.
  5. Wenn der Fall offiziell geschlossen wurde, wird er nicht wieder geöffnet, es sei denn, neue Beweise wurden erbracht, die den Beschluss kippen könnten.
  6. Das Ergebnis der Entscheidung und ein erklärender Brief werden vom federführenden Gremium an das fragliche Mitglied geschickt, mit einer Kopie an alle direkt Beteiligten.

Artikel 3

Eine Person, die exkommuniziert wurde, kann zu keiner Zeit für eine Mitgliedschaft in The Family International wieder neu zugelassen werden.

Anhang

Vorschlag zur Aberkennung der Mitgliedschaft

(Dieses Formblatt muss von denjenigen ausgefüllt werden, die die Empfehlung zur Aberkennung der Mitgliedschaft initiieren, und an das federführende Gremium per E-Mail geschickt werden.)

Name des(r) Initiators(en), Wohnsitz und Kontaktinformation;

Name des zweiten Unterzeichners, Wohnsitz, Beziehung zum Initiator und Kontaktinformation:

Name und Kontaktinformation des dritten Unterzeichners, Wohnsitz, Verwandtschaftsgrad zum Initiator und Kontaktinformation:

Name und Kontaktinformation der fraglichen Person:

Beschreibung der Aktivitäten der Person, die einen Verlust der Mitgliedschaft bedingen, einschließlich er Art, inwieweit die Person nicht ihrer Verantwortung als TFI Mitglied gerecht wird und oder wie sie oder ihr Verhalten die TFI Gemeinschaft schädigt.

Hat/Haben der/die Initiator/en versucht, die Situation im Vorfeld zu korrigieren, bevor dieses Verfahren eingeleitet wurde? Bitte erklären:

Was ist unternommen worden, um die „Verfahrensregeln III: Aberkennung der Mitgliedschaft, Artikel 2.1“ im „Verfahrensregeln von The Family International“ zu befolgen und wann wurde dieses Verfahren eingeleitet? Was ist von den drei Parteien unternommen worden, um die „Verfahrensregeln III: Aberkennung der Mitgliedschaft, Artikel 2.2“ im „Verfahrensregeln von The Family International“ zu erfüllen? (Beschreibe, was von den drei Parteien unternommen wurde.)

Zusätzliche/wichtige Information, die zu berücksichtigen wäre:

Unterschrift der drei Parteien:

Zu wenig Mitunterzeichner: Wenn es keine ausreichende Anzahl Mitunterzeichner gibt, um den „Verfahrensregeln III: Aberkennung der Mitgliedschaft“ im „Verfahrensregeln von The Family International“ Folge leisten zu können, sollte die iniziierende Partei das federführende Gremium über ihre außergewöhnlichen Umstände informieren, wenn sie dieses Formblatt einreicht.

Vertraulichkeit: Es versteht sich von selbst, dass die Informationen in diesem Formblatt und allen seinen Dokumenten, die dazugehören, vertraulich und mit Diskretion von allen beteiligten Parteien behandelt werden. (Vertraulich: ist die Eigenschaft einer Nachricht, nur für einen beschränkten Empfängerkreis vorgesehen zu sein. Weitergabe und Veröffentlichung sind nicht erwünscht. Vertraulichkeit wird durch Rechtsnormen geschützt.)

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