Richtlinien für die Betreuung

von Kindern bei Veranstaltungen und
Missionswerken der TFI

Der folgende Verhaltenskodex umreißt das erwartete Verhalten von TFI-Mitgliedern, die für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen verantwortlich sind, sei es bei TFI Treffen, Programmen, Unterricht, Freizeiten, Aktivitäten oder in Projekten oder Programmen, die im Zusammenhang mit TFI-Mitgliedern stehen und Minderjährige einbeziehen. Sie sind im höchsten Interesse und unter vorrangiger Berücksichtigung der Kinder zusammengestellt worden und sollten mit gesundem Menschenverstand angewandt werden.

Jedes für die Betreuung von Kindern und/oder Jugendlichen bei TFI- Veranstaltungen oder missionsbezogenen Tätigkeiten verantwortliche TFI-Mitglied sollte:

Kommunikation

  • Alle Kinder und Jugendlichen mit Würde und Respekt in Haltung, Sprache und Umgang behandeln.
  • Alle Kinder involvieren und einbeziehen, ohne sie aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Kultur, ihrer Behinderung, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder Rasse auszugrenzen.
  • In ihrer Beziehung mit Kindern fair und gerecht sein und vermeiden, dass bestimmte Kinder zum Nachteil anderer begünstigt werden.
  • Zu keinem Zeitpunkt eine Beziehung zu einem Kind oder Jugendlichen herstellen, die als unangebracht oder missbräuchlich angesehen werden könnte.
  • Als männlicher Erwachsener besonders vorsichtig in jeglichem Umgang mit frühreifen jungen Mädchen sein. Gleichermaßen sollten weibliche Erwachsene vorsichtig im Umgang mit frühreifen männlichen Jugendlichen sein.

 

Aufsicht


  • Wenn möglich immer mit einem zweiten Erwachsenen in einer Gruppe von Kindern sein.
  • Es vermieden werden, mit einem Minderjährigen allein zu sein. Wenn Vertraulichkeit im Vordergrund steht, (z. B. man ein Kind oder einen Jugendlichen berät) ist es wichtig, dass jemand anderes über die Beratung informiert ist und sich in der Nähe aufhält.
  • Es sollte vermieden werden, eine Kindergruppe in Begleitung von weniger als zwei Erwachsenen vom Anwesen zu nehmen.
  • Einem verantwortungsbewussten Jugendlichen (unter 18 Jahren) erlauben, bei der Betreuung zu helfen, doch nur unter der direkten Aufsicht eines begleitenden, für die Aufsicht der Kinder verantwortlichen Erwachsenen.

 

Körperkontakt


  • In Hinsicht auf körperlichen Kontakt mit Kindern Vorsicht walten lassen. Körperlicher Kontakt sollte vermieden werden, wenn ein Erwachsener und ein Kind allein zusammen sind.
  • Vermeiden, etwas für Kinder zu tun, das sie selbst tun können, (etwa sich bekleiden, waschen etc).
  • Niemals einem Kind einen Klaps geben, es schlagen oder körperlich bestrafen. Ein Kind nur dann fest- oder zurückhalten, wenn unmittelbar Gefahr besteht, dass es selbst oder jemand anderes körperlich verletzt werden könnte.
  • Verhalten vermeiden, dass als unangemessen oder sexuell provozierend ausgelegt werden könnte.

 

Sicherheit und Umwelt


  • Unter allen Umständen allezeit um die Sicherheit der Kinder bedacht sein.
  • Klare Regeln festlegen, mit denen bestimmte Gegebenheiten sicherheitstechnischer Natur angesprochen werden bezüglich der Örtlichkeit des Projektes oder Programmes (z.B. wenn es in Nähe von Gewässern stattfindet oder belebten Straßen, Eisenbahnlinien etc.).
  • Niemals Verhalten der Kinder billigen, das illegal, unsicher oder ausfällig ist.

 

Gruppenverhalten


  • Auf mögliche Übergriffe innerhalb der Gruppe achten (z. B. Mobbing, andere Kinder diskriminieren, schikanieren oder misshandeln).
  • Hochriskante Gruppensituationen erkennen (z.B. wenn ältere und jüngere Kinder ohne Aufsicht zusammen sind).

 

Jedes Kind ist in Gottes Augen etwas sehr Kostbares, und wann immer sich Kinder in unserer Obhut befinden, verdienen sie ausgezeichnete und verantwortungsbewusste, liebevolle Aufmerksamkeit.

Zig Ziglar (1926-2012)

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